„Ich habe keine Angst vor dem Untergang des Mannes. Ich bin bereit. Für die Zeit der Frauen. Für eine bessere Welt.“

So endet der Debattenbeitrag eines „Focus“-Redakteurs in der Ausgabe 14/2017. Die Überschrift lautet:

Schweighöfer, Trump, Seehofer, ich: Ja, Männer sind an allem schuld.

Der Essay beginnt übrigens mit folgenden Worten:

Ich kann mich an keinen einzigen Tag erinnern, an dem ich stolz war, ein Mann zu sein.

Mit diesen Zitaten ist dem erfahrenen Feminismus-Kritiker bereits alles gesagt. Mehr muß man eigentlich nicht wissen. Bei dem Redakteur handelt es sich offenbar um die Sorte Mensch, die so sehr im feministischen Narrativ zu Hause ist, daß die Verstandeskräfte nahezu völlig kastriert wurden.

Der Autor liefert zwar zahlreiche (Pseudo-)Beispiele für unangenehme Männerpersönlichkeiten, so z.B. Donald Trump oder Erdogan. Es wäre aber ein leichtes, mindestens genauso viele unangenehme Frauenpersönlichkeiten zu erwähnen. Ebenso wäre es ein leichtes, all die männlichen Heldentaten der Geschichte und Gegenwart aufzuzählen, denen wir unser heutiges komfortables Leben verdanken.

Möchte der Autor gerne wieder auf Steinzeitniveau leben, wenn er wirklich ernst machen will mit seiner „Zeit der Frauen“? Wenn schon, denn schon.

Es tut immer wieder weh, solche Traktate männlicher Feministen zu lesen. Schmerzlich ist es zu realisieren, wie sehr Menschen sich freiwillig geistig korrumpieren und einer Ideologie unterwerfen.

Vielleicht findet sich ja in der Kindheit des Autors die Präzedenz für dieses Verhalten, falls er sich den erzieherischen Manipulationen seiner Mutter unterwerfen mußte. Bei männlichen Feministen ist dieses Muster jedenfalls sehr häufig aufzufinden.

Bleibt uns nur noch übrig, all die schlechten Argumentationen und Fehlleistungen des „Focus“-Redakteurs Frédéric Schwilden hier einzeln durchzugehen. Man muß sich all die Konstruiertheit und Dämlichkeit seiner Zeilen genau vor Augen führen. Fakten, Fakten, Fakten.

Zu diesem Behufe können wir auch noch weitere Zitate des Herren studieren:

Die großen Konflikte der Menschheit sind Männerprobleme. Konflikte, die nur bestehen, weil Männer Probleme haben – mit anderen Männern, mit anderen Frauen, aber vor allen Dingen mit sich selbst.

Den weiteren Ausführungen von Herrn Schwilden zufolge ist das von ihm monierte Männerverhalten genauso wenig zu ändern wie das Wetter, allenfalls von außen irgendwie manipulativ zu beeinflussen. Der „Focus“-Redakteur geht also davon aus, daß wir Männer defizitäre Wesen sind, denen eine gewisse Destruktivität angeboren ist.

Ihn interessiert also nicht, daß Menschen wie Donald Trump oder George W. Bush nachweislich eine sehr autoritäre Kindererziehung „genossen“ haben. Auch bei sämtlichen Diktatoren dieser Welt läßt sich eine beispiellose Grausamkeit in der Kindheit nachweisen. Wie sollte es auch anders sein?

Es interessiert den Autor also nicht die Bohne, daß die angeblich durch Männlichkeit herbeigeführten Probleme der Menschheit ureigentlich in einer inhumanen und destruktiven Erziehung wurzeln. Es interessiert ihn auch nicht die Bohne, daß es unzählige Männerpersönlichkeiten gibt, die mit größter Courage für mehr Humanität eintraten und keineswegs destruktive Charaktere waren – und daß sich bei diesen Männern eben auch immer eine verhältnismäßig humane Erziehung nachweisen läßt.

Ideologien dienen dazu, die wirklichen Ursachen der menschlichen Destruktivität vor sich selbst zu verheimlichen. Es ist also durchaus eine Welt vorstellbar und zum Teil auch verwirklicht, in der Männer nicht kriegslüstern oder egomanisch sind.

Und wenn die „Welt der Frauen“ angeblich so toll sein soll, wieso kommen dann Studien zu dem Ergebnis, daß Gewalt gegen die eigenen Kinder in stärkerem Maße von Müttern ausgeht als von Vätern? Daß häusliche Gewalt in Partnerschaften in gleichem Maße auch von Frauen ausgeübt wird?

An dieser Stelle kann man ja mal auf ein Zitat von George W. Bush hinweisen:

I was slapped a lot when I was a child by my mother. She was called the enforcer in our family.

Auch auf die mißhandelnde Mutter des Anders Behring Breivik kann man hier verweisen. Und auf dessen Vater, der sich im feministischen Norwegen verzweifelt um das Sorgerecht bemühte. Und man kann noch erwähnen, daß sich Breiviks Mutter als Feministin verstand.

Es verwundert nicht, daß die Ausführungen Frédéric Schwildens in bezug auf das angebliche Problem Mann völlig lächerlich, willkürlich und pauschalisierend sind – bereits auf Grundschulniveau zu widerlegen. Aber es ist doch so schön, sämtliche Fakten auszublenden, die das ideologische Kartenhaus zu Fall bringen könnten.

Es soll ja gar nicht abgestritten werden, daß es pathologische Männlichkeit gibt. Diese ist allerdings nicht angeboren – genauso wenig wie pathologische Weiblichkeit, über die man ebenfalls ausgiebig fabulieren könnte. Wenn man denn Frauen als vollwertige Menschen ansähe, denen man genauso viel Destruktivität zutraut wie Männern.

Was ist eigentlich mit Margeret Thatcher, einer in meinen Augen ziemlich unangenehmen Frauenpersönlichkeit? Wie soll das Zeitalter der Frauen und der besseren Welt mit solchen Frauen beginnen – die Kriege vom Zaun brechen, Gewerkschaften entmachten, privatisieren und eine eiskalte neoliberale Politik betreiben, unter der Großbritannien noch heute leidet?

Wie toll das Zeitalter der Frauen aussieht, lernen gerade die Einwohner Myanmars. Die Friedensnobelpreisträgerin und ehemalige Staatsfeindin Aung San Suu Kyi fällt ausgerechnet durch den autoritären Regierungsstil auf, den doch eigentlich wir Männer verbocken.

Und was ist mit Männern wie Jesus Christus, Martin Luther King, Michail Gorbatschow, Nelson Mandela oder Willy Brandt? Was wäre unsere moderne Welt ohne Johannes Gutenberg, Christoph Columbus, Martin Luther oder Voltaire?

Noch ein Zitat aus Schwildens Pamphlet:

Der kleine Mann versucht, sich festzuhalten, indem er rechts wählt, indem er Frauen in Berlin Batteriesäure ins Gesicht spritzt, indem er sich aus Dinslaken dem IS anschließt.

Auch Frauen wählen „rechts“, sind sogar rechte Gallionsfiguren wie Marine Le Pen oder Frauke Petry. Gehören diese Frauen eigentlich auch in die „bessere Welt“, die das „Zeitalter der Frauen“ begründet? Auch Frauen schließen sich dem IS an, sind fasziniert von der aus unserer Sicht pathologischen Männlichkeit.

Frauen benutzen zwar keine Batteriesäure, um ihre Partner zu demütigen, dafür aber Falschbeschuldigungen, Verleumdungen, Ehekriege, Kindesentfremdung, Väterentsorgung und Unterhaltsforderungen, was Männer nicht selten in den Selbstmord, auf die Straße oder ins Therapiezimmer treibt. Der Hollywood-Schauspieler Robin Williams ist leider ein trauriges Beispiel für die grenzenlose Inhumanität und Selbstsucht geschiedener Frauen, die ihre Ex-Männer nur als zahlende Untermenschen betrachten und gnadenlos ausnutzen.

Das „Zeitalter der Frauen“ wird immer ungemütlicher. Zumindest, wenn man nicht gehirngewaschen ist.

Ich bin gespannt auf all die glorreichen Erfindungen und Unternehmensgründungen von Frauen, die ja ganz offensichtlich in einem Frauenzeitalter auf uns zukommen werden.

Noch ein Zitat:

Gerade wurden in Berlin die Nominierungen für den Preis der Nationalgalerie bekannt gegeben. Das ist einer der wichtigsten Kunstpreise überhaupt. Nominiert sind dieses Jahr vier Frauen, alle unter 40. Kein einziger Mann. […] Baselitz hat seine Schäfchen im trockenen. Aber für andere männliche Künstler wird es sehr, sehr eng. Einer schrieb in einem Kommentar zur Bekanntgabe der Nominierten der Nationalgalerie:“Wir brauchen bald eine Männerquote in der Kunst.“

Auch hier muß man wohl sehr gehirngewaschen sein, um nicht die inoffizielle Frauenquote in Politik, Wissenschaft oder eben auch der Kunst zu realisieren – mal ganz abgesehen von echten Frauenquoten und dem politischen Druck, den zeternde Organisationen wie „Pro Quote“ ausüben. Männliche Promovenden in spe werden heute schon von Professoren abgewimmelt mit den Worten: „Wir wollen den Frauenanteil erhöhen.“

Wie dumm muß man eigentlich sein, um diese Schieflage nicht zu realisieren? Diese neue Normativität und Befangenheit?

Weiter im Text:

Selbst Krieg können Frauen besser. Unsere Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen hat nicht nur ein eigenes Bataillon gezeugt, sie schießt auch schärfer als alle ihre männlichen Vorgänger, die ja bestenfalls für einen Nachmittag im Swimmingpool gut waren.

Das ist ja sehr lustig. Und ein schöner Beleg für die Verwirrtheit des Herrn Schwilden. Im ersten Teil seines Essays wird er nicht müde, die pathologische Männlichkeit und ihre Kriegslüsternheit zu brandmarken. Jetzt ist Krieg auf einmal richtig geil – weil ihn die tollen Frauen führen. Mal schauen, wie die Bilanz von Panzer-Uschi historisch beurteilt werden wird. Vielleicht so wie die Bilanz Merkels als Frauenministerin.

Jetzt wird es peinlich, wenn es zuvor nicht schon peinlich genug war:

Der SPD-Wähler, der natürlich auch typischerweise männlich ist – Parteien sind Männerverbände: 68 Prozent der SPD-Mitglieder sind Männer, bei der CSU sind es 80, bei der AfD 85

Lügenpresse! Denn der SPD-Wähler ist – wie der Wähler sämtlicher linker Parteien – typischerweise weiblich. Kein Wunder, wenn diese Parteien Frauenquoten propagieren, eine männer- und väterfeindliche Politik betreiben und die „männliche Gesellschaft“ überwinden wollen.

Nachdem Schwilden nun über Martin Schulz herzieht, fällt dieser Satz:

Deutschland muß Frau werden, um nicht auseinanderzufallen.

Unter dem Essay ist übrigens ein Foto von Schwilden abgebildet. Der Begleittext klärt uns darüber auf, daß Schwilden mit sechs Jahren beschlossen habe, Feminist zu werden.

Ich habe selten solch einen idiotischen Text gelesen. Es gibt aber mehr Männer, als man denkt, die derartig gehirngewaschen sind und auf diese Weise ihren Mutterkomplex ausagieren. Schwildens Essay ist insofern verdienstvoll, als er schön demonstriert, wie wenig Falsifizierungsanspruch ein ganz normaler Journalist an sich selbst stellt – und vor allen Dingen, wie sehr doch jemand, dessen Beruf ja eigentlich wie wenige andere für einen kritischen Blick auf die Gesellschaft steht, geistig völlig kastriert sein kann und der herrschenden Ideologie huldigt.

Und Schwildens Verdienst besteht auch darin, noch einmal die „Lügenpresse“-Vorwürfe aus dem Volke ordentlich mit Evidenz unterfüttert zu haben. Und dem uneinsichtigen Journalisten sei hier noch gesagt, daß diese Vorwürfe sich nicht nur auf eigentliche Lügen beziehen, sondern auch auf Verlogenheit, Opportunismus und geistige Stromlinienförmigkeit.

„Die USA haben sich für einen frauenfeindlichen Weg entschieden. Frauen- und LGBT-Rechte werden abgeschafft oder eingeschränkt.“

John Irving ist ein bekannter US-amerikanischer Schriftsteller. Anläßlich des triumphalen Siegs Donald Trumps bei den US-Wahlen verfaßte er einen miesepetrigen Essay im aktuellen „Focus“, der sich überwiegend in Wählerbeschimpfung und Selbstmitleid ergeht. Hier soll natürlich nicht das Schwert für Donald Trump geschwungen werden, ein bißchen ergötzend war es aber schon, die Mienen von Frau Clinton und ihren Anhängern in der Wahlnacht zu studieren. Die Leute haben eben keine Lust mehr auf geschliffene politische Korrektheit. Da ist ihnen sogar ein Donald Trump recht.

Das obige Zitat lautet in der Langfassung wie folgt:

Jedenfalls haben sich die USA für einen isolationistischen, frauenfeindlichen und xenophoben Weg entschieden

[…]

Trump wird das Land zurückwerfen, noch weiter, als es in den Reagan-Jahren geschah. Frauen- und LGBT-Rechte werden abgeschafft oder eingeschränkt. Erreichen können die Republikaner das, indem sie die Regelung dieser Rechte, obwohl sie universeill sein sollten, den Bundesstaatn überlassen. Es wäre verheerend, wenn die einzelnen Bundesstaaten solche bedeutsamen Entscheidungen fällen dürften.

John Irving ist leider einer der vielen Linken, die nicht bemerken, wie sehr sie durch ihr eigenes Geschwafel Leute wie Donald Trump zur Macht verhelfen. „Xenophob“ ist Intellektuellen-Sprache und bedeutet so viel wie „fremdenfeindlich“. Wer illegale Einwanderer ausweisen möchte, ist also entweder „fremdenfeindlich“ oder gleich ganz ein Nazi.

„Frauenfeindlich“ ist Trump auch noch, denn er will „Frauenrechte abschaffen“ – jedenfalls laut dem weltbekannten Schriftsteller Irving. Sicherlich ist es nicht gerade galant, Frauen das Recht auf Abtreibung abzusprechen. Aber warum muß man dann gleich verbal in die Vollen gehen und von der „Abschaffung der Frauenrechte“ sprechen?

Hier soll es nicht darum gehen, die reaktionäre Politik christlicher Fundamentalisten zu verharmlosen. John Irving dient hier nur als Beispiel für die Fixierung der Linken auf Frauen und sogenannte „LGBT“-Menschen. Männer haben kein Recht auf Abtreibung. Die werdende Mutter kann den Mann dazu zwingen, Vater zu werden. Er kann sich seinen diesbezüglichen gesetzlichen Pflichten nicht entziehen – auch wenn er das Kind eigentlich gar nicht will.

Eine Frau kann es ihm sogar wissentlich unterjubeln, indem sie vortäuscht, die Pille zu nehmen. Frauen haben hier mannigfaltige Möglichkeiten der Manipulation und Ausbeutung. Selbiges trifft auch auf das Sorgerecht oder das Phänomen der Falschbeschuldigung zu. Man könnte fast zynisch angesichts dieser Sachlage sagen: Nun gut, dann haben die Frauen unter Trump eben auch mal ein bißchen das Nachsehen. Das erfahren Männer tagtäglich, indem sie von der Politik ignoriert werden.

Frauen können ja weiterhin verhüten, ein Abtreibungsverbot schafft also nicht gleich „die Frauenrechte“ ab.

Ein Linker dreht natürlich durch bei solchen Zeilen. Sie können aber erklären, warum so viele Menschen Donald Trump, Front National oder AfD wählen. Solange Linke nicht begreifen, daß Männer auch Menschen sind, ist ihr lautes Wehklagen über den Untergang des Abendlandes bigott und verlogen.

Seit wann beklagen eigentlich Linke den Untergang des Abendlandes? Dies ist doch eigentlich den bösen „Rechten“ vorbehalten. Gegen Donald Trump darf auch schon mal ein Linker das Abendland verteidigen. Demonstrieren tun sie ja schon eifrig. Allerdings ohne von „Rechten“ für die Inanspruchnahme ihrer demokratischen Rechte mit Steinen oder spätpubertären Verbalinjurien beworfen zu werfen.

Wenn die demokratische Linke begreift, daß der gemeine weiße, heterosexuelle Mann nicht in Vorständen großer Konzerne sitzt, sondern entsorgter Vater ist, eine geringere Lebenserwartung hat, als Muslim oder Jude seiner genitalen Selbstbestimmung beraubt ist, Flaschen sammelt, obdachlos ist, bei erlittener häuslicher Gewalt ausgelacht wird und keine Ansprechpartner hat, Opfer von Falschbeschuldigungen ist, systematisch dämonisiert wird – wenn die linken Parteien dies begreifen, dann können sie das Abendland auch gegen einen Donald Trump oder die AfD verteidigen.

Fragt sich nur, was ihnen wichtiger ist: Der heilige Feminismus oder die ideologiefreie Humanität, die auch weiße, heterosexuelle Männer mit Mitgefühl bedenkt.

„Frauen als Vorbilder“

Der heilige Kult um Frauen als die besseren Menschen hat natürlich auch die Stiftung Warentest erfaßt. In einer alten Ausgabe des Jahres 2013 (Heft 9) findet sich in der Rubrik „Ernährung und Kosmetik“ dieser Absatz:

Frauen als Vorbilder. Frauen essen weniger Fleisch und Wurst als Männer, dafür mehr Obst und Gemüse. Das ist nicht nur besser für die Gesundheit, sondern auch für die Umwelt. So ergab eine Studie der Universität Halle: Würden alle deutschen Männer den Ernährungsstil der Frauen übernehmen, ließen sich 15 Millionen Tonnen Treibhausgase einsparen. Der Anteil der Ernährung am Treibhauseffekt liegt in Detuschland bei immerhin rund 20 Prozent.

Hierzu sagt dieses Blog: Wären alle Männer so ängstlich, schwach und technische Legastheniker wie Frauen, würde die Menschheit jämmerlich untergehen, da weder Windräder noch Photovoltaik noch Gezeiten- oder Wasserkraftwerke erfunden worden wären. Es wäre auch niemand in der Lage, diese Großtechniken zu installieren.

Die Menschheit wäre ein jämmerlicher Haufen, der elendiglich zu Grunde gehen würde. Glücklicherweise gibt es Männer, die mehr Fleisch essen und Muskeln haben und somit auch besser Häuser bauen und Windräder aufstellen können.

Genug der beißenden Satire. Aber das heutzutage etablierte geistesschwache Gutmenschentum muß gnadenlos vorgeführt werden. Sonst bekommt die AfD immer mehr Stimmen – und das wollen wir schließlich nicht. Die Stiftung Warentest und die etablierten Parteien tun also gut daran, den herrschenden feministischen Zeitgeist konsequent zu hinterfragen und Männer wieder wertzuschätzen.

Daß Männer mehr Fleisch essen, ist irgendwie logisch angesichts ihres hohen relativen Muskelanteils. Heutige Universitäten sind eigentlich völlig feministisch gleichgeschaltet und nur noch Karikaturen ihrer selbst – zumindest in den Geisteswissenschaften, wenngleich die moderne Psychosekte „Gender Studies“ auch zunehmend die Naturwissenschaften heimsucht.

Wenn also eine „Studie“ der Universität Halle zum Ergebnis kommt, daß sich 15 Millionen Tonnen Treibhausgase einsparen ließen, wenn Männer ihren Lebensstil kastrieren würden, dann ist höchste Vorsicht geboten. Man fragt sich mit Fug und Recht, ob die Studienquacksalber auch einberechnet haben, daß Frauen mehr heizen, duschen und Kosmetik verwenden. Wurde einkalkuliert, daß das schöne Biogemüse und -Obst nicht selten per Flugzeug von weit her eingeflogen wird? Daß Frauen sehr viel mehr Kleidung konsumieren, die wiederum nicht selten in Ostasien hergestellt wird?

Es wäre jedenfalls das achte Weltwunder, wenn die erwähnte Studie nicht feministisch frisiert wäre und wenn man keine selektiven Parameter erfaßt hätte. Dies lehrt die bisherige Erfahrung angesichts von „Wissenschaftlerinnen“ wie Ines Weller, die den Klimawandel als „männlich“ apostrophieren. In Nordrhein-Westfalen mit seiner „Emanzipationsministerin“ scheint das feministische Sakrament des männlichen Klimawandels wohl sogar Teil des Schulunterrichts zu sein.

Mit diesem Artikel soll mitnichten eine vegetarische oder vegane Lebensweise ins Lächerliche gezogen werden, ganz im Gegenteil. Dieser Artikel soll lediglich vorführen, was für geistiger Sondermüll herauskommt, wenn man sein Hirn an die feministische Ideologie verkauft hat.

Und diese launigen Zeilen wurden übrigens von einem Autor geschrieben, der sich vegetarisch ernährt und schon seit Urzeiten auf Fleisch verzichtet, der zwanghaft den Müll trennt und Fahrrad fährt. Wenn alle Frauen diesen Lebensstil annehmen würden, wäre dem Klima sicherlich geholfen.

„Der Klimawandel ist die Schuld von Männern. Männer sind für alles Schlechte auf dem Planeten verantwortlich.“

Dieses Zitat stammt nicht etwa von einer hysterischen Feministin der Emma-Generation, sondern von einem Mann. Ich fand es zufällig auf Twitter unter dem Hashtag #killallmen. Der Autor dieser Selbstanklage heißt Mark Sparrow, welcher ein bekannterer Journalist zu sein scheint und für den „Guardian“ arbeitet. Wo wir auch schon bei der Frage wären, was für Menschen eigentlich bei linken Zeitungen arbeiten und wie der Ruf der Lügenpresse entsteht.

Hier zunächst einmal der Original-Tweet von Herrn Sparrow:

Wie zu sehen hat Mark Sparrow die typische Physiognomie eines Gutmenschen. Diese Menschen sind von sich überzeugt, ganz sicher auf der Seite des Guten zu stehen und moralisch überlegen zu sein. Sie kümmern sich dabei wenig um Evidenz und Fakten, da es in erster Linie darauf ankommt, sich als guter Mensch zu gerieren und ein wohliges Gruppengefühl zu genießen. Das Böse ist auch klar definiert und jegliche Unschuldsvermutung aufgehoben.

Der Mann von heute ist leider tiefgreifend von einem feministischen Schuldgefühl beseelt – man kann regelrecht von einer Schuldgrandiosität sprechen. Viele Männer glauben, daß sie sich schuldig fühlen müßten, weil Frauen in der Geschichte gewisse formale Benachteiligungen erleiden mußten. Ganz reale Benachteiligungen wie zum Beispiel das Verheizen von Männern als Kanonenfutter in sinnlosen Kriegen oder nur die Qual des Militärdienstes werden einfach verleugnet. Verblendet durch das feministische Narrativ sind sehr viele Menschen in unserer Gesellschaft unfähig, das Busineß der Aufklärung zu betreiben und feministische Erzählungen zu hinterfragen. Schnell schlagen einem dann nicht etwa Argumente entgegen, sondern die ganze Wucht der Empörung der Menschen, die schon immer von der Krücke der rituellen Moral abhängig waren.

Warum also ist der Klimawandel eine männliche Sünde? Wenn man Kategorien wählt, in denen Frauen umweltbewußter handeln, dann kann man tatsächlich zu dem Ergebnis kommen, daß Männer eine stärkere Verantwortung für die Erderwärmung tragen. So funktionieren auch die feministisch geprägten, gegenderten Analysen des Bösen. Bei diesen Analysen fällt auf, daß sie reduktionistisch, selektiv und formalistisch sind, ja geradezu dazu designt, um den Mann als Schuldigen festzustellen.

Man erfährt dort nichts von fröstelnden Frauen, die Heizungsenergie verplempern, nichts von Frauen, die massenhaft palmölhaltige Produkte konsumieren, für die der Regenwald dran glauben muß. Man sucht auch vergebens nach einem semantischen, ganzheitlichen Blick auf die Geschlechter. So profitieren natürlich auch Frauen davon, daß der Mann in der Regel dazu bereit ist, mehr Kilometer mit dem Auto zur Arbeit zu fahren.

Kurzum: Eine Unschuldsvermutung für Männer ist für Feministinnen das, was wohl das Weihwasser für den Teufel ist. Man könnte – wenn man einmal geistig und emotional dazu fähig ist, die Unschuldsvermutung auf Männer anzuwenden – hier noch vieles mehr schreiben. Es sei nur so viel gesagt, daß ja ein Geschlecht regenerative Energietechniken, die Wasserkraft, Wind- und Sonnenenergie nutzen, erfunden hat. Und es bedarf auch eines Geschlechtes, das zum Beispiel Windräder herstellt und installiert.

Es gibt ein Geschlecht auf dieser Welt, das wahrhaft Heroisches vollbringt, um unsere Energieversorgung zu gewährleisten – und um diese zukunftsfähig und umweltverträglich zu machen. Dieses Geschlecht – so viel sei hier verraten – ist nicht die Frau.

Wollen wir den Frauen Vorwürfe machen, daß sie eine dünnere und weniger fettige Haut haben als Männer und daher es lieber etwas wärmer haben? Daß sie häufiger duschen, Wäsche waschen und aus ästhetischem Interesse mehr Kleidung konsumieren? Daß sie allerlei Beauty-Produkte kaufen?

Das tun wir nicht. Geistig verstrahlte Feministinnen und Angehörige der Gender-Sekte sollten daher auch Verständnis dafür aufbringen, daß Männer im Schnitt lieber Fleisch essen oder nicht ganz so sensibel bezüglich Umweltfragen sind.

Männer haben dafür andere Vorzüge. Mögen Feministinnen sich anschicken, diese zu entdecken. Normale Männer und Frauen sind übrigens nicht so gestört, daß sie die gesamte Welt tag und nacht „gendern“ und dabei jedes Mal die Frau zum besseren Menschen ausrufen müssen.

Schauen wir uns noch zum Abschluß die zweite Selbstanklage des Mark Sparrow an, welcher vermeint, daß Männer für alles Schlechte auf dieser Welt verantwortlich seien. Ich kenne nicht wenige Männer die als Kinder von ihren Müttern teils schwer mißhandelt wurden. Jemandem, der nicht feministisch gehirngewaschen ist, fällt natürlich eine Menge an Schlechtem ein, wofür Frauen die Verantwortung tragen: z.B. die Entsorgung von Vätern und die Entfremdung der Kinder. Oder der weibliche Sport der Falschbeschuldigung und Verleumdung. Auch die aktuelle Politik des Helfersyndroms von Angela Merkel, die das Gegenteil dessen erreicht, was sie vorgibt, fällt hierunter.

Es sind ironischerweise Männer wie Mark Sparrow, die nicht begreifen, daß Frauen auch im negativen Sinne vollwertige Menschen sind. Gerade diese feministisch infantilisierten Männer sind es, die im Grunde genommen Frauen nicht wirklich für voll nehmen und sie zwanghaft idealisieren.

Wenn Männer schon für alles Schlechte auf Erden verantwortlich sind, haben sie nicht auch manch Gutes bewirkt? So gut wie jede zivilisatorische Errungenschaft, sei es in Wissenschaft und Technik, in der Philosophie, Literatur und Kunst geht auf den Wagemut, die Intelligenz und die Selbstlosigkeit von Männern zurück.

Was macht man da als Feministin ob solch einer deprimierenden Faktenlage? Man gendert einfach die Welt und behauptet, daß Mann und Frau gleich seien und das weibliche Geschlecht seit Menschengedenken daran gehindert wurde, auch solch tolle Leistungen zu vollbringen wie die großen historischen Vorväter.

So lebt es sich leichter, und man kann sich als Frau wieder als Opfer und den Männern ureigentlich überlegen fühlen.

Luise Pusch: „Was nottut, ist eher eine elektronische Penisfessel, die Frauen vor Männern und Männer vor sich selber schützt.“

Mit diesem Artikel nun möchte ich auch einmal ein eher klassisches Zitat einer Feministin thematisieren. In der Historie des Feminismus finden sich Unmengen von männerverachtenden und menschenfeindlichen Zitaten. Auch frauenfeindliche Statements sind keine Seltenheit angesichts des totalitären Habitus von Feministinnen und ihrer Verachtung natürlicher Weiblichkeit.

Luise F. Pusch ist eine sogenannte feministische Linguistin, die neben ihrem ausgeprägten Männerhaß vor allem mit völlig abstrusen Vorschlägen für eine angeblich „geschlechtergerechte Sprache“ auffällt. Das Studium dieser Person kann wirklich einen ausgezeichneten Einblick in die Morbidität und Nekrophilie des Feminismus bieten.

In einer ihrer Glossen nahm Pusch vor einigen Jahren bezug auf aktuelle Fälle von (vermeintlicher) sexueller Gewalt von Männern gegenüber Frauen. In einem sehr abfälligen Tonfall spricht sie über Arnold Schwarzeneggers Sex-Affäre, über die Vergewaltigung einer Hotelangestellten durch Dominique Strass-Kahn (DSK), welche sich später als Falschbeschuldigung herausstellte, und über allerlei andere Dinge, die ihr bei den Wörtern Sex und Mann einfallen.

Hier nun das Zitat in der Langfassung:

Wenn DSK einer der mächtigsten Männer der Welt war, wie die Medien jetzt gern tönen – warum hatte er dann keine Sicherheitskräfte um sich rum, die ihn und die Hotelangestellte vor seinem kleinen Unterschied hätten beschützen können? Jetzt hat er eine Fußfessel – aber sein Fuß war doch wohl unschuldig! Was not tut, ist eher eine elektronische Penisfessel, die Frauen vor Männern und Männer vor sich selber schützt.

In der gesamten Glosse von Frau Pusch finden sich noch weitere sehr verächtliche Äußerungen über Männer, die auf diesem Blog beizeiten ebenfalls noch dokumentiert werden. An dieser Stelle möchte ich es aber erst einmal bei diesem Zitat belassen.

Luise Puschs Äußerungen leben von einer pauschalen Dämonisierung der männlichen Sexualität, dafür bemüht sie Extremfälle. Wie viele Feministinnen ist Frau Pusch lesbisch und sehr fixiert auf das Thema der sexuellen Gewalt gegenüber Frauen. Man kann getrost davon ausgehen, daß Frau Pusch als Kind sexuelle Mißbrauchserfahrungen erlitten hat und daher ihr paranoider Blick auf die männliche Sexualität rührt.

Dieser lebensgeschichtliche Hintergrund trifft meines Erachtens jedenfalls auf alle Feministinnen zu, die vom Thema der sexuellen Gewalt besessen sind.

Würde man Frauen in ähnlicher Weise pauschal dämonisieren, wie Frau Pusch dies bei Männern tut, so könnte man angesichts der enormen Zahl von Falschbeschuldigungen durch Frauen die Meinung vertreten, daß Frauen generell der Mund verboten werden sollte oder daß Anzeigen wegen sexueller Gewalt nicht mehr aufgenommen werden sollten. Der weibliche Hang zur Falschbeschuldigung und Intrige muß schließlich wirksam bekämpft werden.

Polizeiliche Erfahrungen und Statistiken gehen von einer Falschbeschuldigungsquote bei angezeigten Vergewaltigungen von 50 bis 80% aus. In anderen Zusammenhängen habe ich auch schon selbst den weiblichen Hang zu Viktimisierung und Falschbeschuldigung kennengelernt.

Mit solchen Falschbeschuldigungen wurden und werden Männer sozial vernichtet, teils unter enormem finanziellen und psychischen Blutzoll – auch im Zusammenhang mit Sorgerechtsstreitigkeiten. Kinder sind hier die größten Opfer der angeblich so empathischen Frauen.

In einem Rechtsstaat gilt aber die Unschuldsvermutung. Und in einer humanen Gesellschaft schließt man von solchen Extremen nicht auf sämtliche Frauen.

PS: Ein lesenswerter Verriß der hier vorgestellten Glosse von Luise Pusch findet sich auf dem Blog „Gender-Universum“: Luise Pusch, der Verstand und die Demokratie

Deutschlandfunk:“Frauen, die Mißstände zur Sprache bringen, gelten als Nörglerinnen.“

Ich lese gerade das Programmheft des Deutschlandfunks für den Juli 2016. Eigentlich eine angenehme und kurzweilige Lektüre. Doch dann stoße ich auf diese Programmankündigung:

„Querulantinnen – Kabarettsommer der Frauen“

Ich vermute erst mal nichts Schlimmes und lese arglos den ersten Absatz:

Frauen meckern, Männer stellen nur fest. Es ist das alte Dilemma des Geschlechterkampfs. Sobald Frauen Mißstände laut zur Sprache bringen, gelten sie als Nörglerinnen, nervige Feministinnen und Querulantinnen. Nicht zuletzt deshalb wird auch das Politische Kabarett seit Jahren von Männern dominiert.

Das Kabarett wird also nicht deshalb von Männern dominiert, weil sie einen aggressiveren und intelletuelleren Humor haben, mithin dies zu ihrem Wesen gehört, sondern freilich, weil Frauen Opfer sind und abgewertet werden. Das ist doch ein schönes feministisches Narrativ. So geht der Text weiter:

Frauen und Gesellschaftskritik, das klingt nicht nach guter Unterhaltung. Dabei sind es genau diese Querdenkerinnen, die unsere Gesellschaft heute so dringend braucht. Frauen, die sich trauen, öffentlich, laut und fröhlich querzuschlagen, schräg hinein in eingefahrene Denkmuster und Diskussionen. Über Sexismus und Kinderbetreuung, Machos und Mutterrollen, ungleiche Gehälter und Frauenquoten.

In diesem kurzen Absatz sind also alle Klischees über weiblichen Opfernarzißmus, feministische Lügen und weinerliche Frauen erfüllt, deren unermeßliches Potential eigentlich nur von den männlichen Menschen behindert wird.

Die Redakteurin, die diesen Text verfaßt hat, heißt Daniela Mayer und arbeitet für das Deutschlandfunk-Format „Querköpfe“, in dem Kabarettisten vorgestellt werden. Frauen können also nur Opferkabarett, will uns diese Redakteurin sagen. Sie jammern über Sexismus, ungleiche Gehälter und Frauenquoten, also über allerlei Frauengedöns.

Welcher Mann würde sein Kabarett damit bestreiten, über Diskriminierungen zu jammern, die es gar nicht gibt? Wie kann man allen Ernstes in Zweifel ziehen, daß Kabarett aus völlig natürlichen Gründen ein Männer-Metier ist? Dazu muß man wohl Feministin sein und an die Ungerechtigkeit glauben.

Im Programmtext von Daniela Mayer werden nach den einleitenden Worten nun verschiedene Kabarett-Frauen vorgestellt:

Die nächste Frau, die zu Wort kommt, hat sich voll und ganz dem politischen Kabarett verschrieben. Anny Hartmann traut sich, unbequeme Fragen zu stellen. Egal ob es um das Einkommensgefälle zwischen Mann und Frau, NSU-Verbot oder Flüchtlingspolitik geht.

Gemeint ist wohl das angestrebte NPD-Verbot, aber solche Fehlleistungen wirken harmlos angesichts der Tatsache, daß sowohl Daniela Mayer vom Deutschlandfunk als auch die vorgestellte Kabarettistin glauben, daß das durchschnittliche Einkommensgefälle zwischen Mann und Frau keine natürlichen Ursachen habe.

Wenn ich übrigens Komiker wäre, würde ich das Geheule um den „Gender Pay Gap“ und den „Equal Pay Day“ richtig krachend veräppeln, indem ich z.B. einen heulenden männlichen Pornodarsteller oder ein männliches Model verkörpere und über die Ungerechtigkeit lamentiere, daß meine Berufsgenossinnen so viel mehr verdienen. Ich würde in lautes Wehklagen verfallen und Alice Schwarzer um Schützinnenhilfe bitten. Das wäre mal gelungenes und wirklich gesellschaftskritisches Kabarett, denn es würde die Verlogenheit und das Gutmenschentum unserer Politiker vorführen. Aber es scheint weder beim Deutschlandfunk noch bei den angeblich so talentierten Kabarettistinnen angekommen zu sein, daß feministische Lügen Mainstream sind, ja daß der Feminismus selbst eine Lüge ist, eine zutiefst perverse und dekadente Angelegenheit.

Mich dünkt, daß es durchaus bereits männliche Kabarettisten gibt, die dies partiell durchschaut haben und thematisieren.

Genug des Verrisses. Dies soll es erst mal sein. Ich wollte mal den ganz alltäglichen Wald- und Wiesenfeminismus besprechen, wie er sich in allen möglichen Publikationen findet, so auch im Programmheft vom Deutschlandfunk.

Abschließend könnte man noch erwähnen, daß männliche Pornodarsteller und Models ja sogar in der gleichen Branche arbeiten wie ihre Kolleginnen – und trotzdem erhalten sie weniger Geld. Ist das nicht unfair? Die Lohndiskriminierungshysterie kommt ja vor allem dadurch zustande, daß Äpfel mit Birnen verglichen werden. Das Einkommensgefälle kommt u.a. dadurch zustande, daß Frauen häufiger in geringer entlohnten Berufen arbeiten – in denen Männer natürlich auch weniger verdienen als in anderen Branchen.

Wie groß müßte also der „Aufschrei“ sein angesichts der Tatsache, daß Männer im Model- und Pornogewerbe für die exakt gleiche Tätigkeit geringer entlohnt werden – was dann u.U. auch noch damit begründet wird, daß der weibliche Körper attraktiver sei und mehr Kunden generiere? Dies wäre der Gipfel des Sexismus und der Entwürdigung. Emma Watson müßte eine Rede vor den Vereinten Nationen in New York halten, um den ersten Weltkrieg zwischen den Geschlechtern zu verhindern.

Genau die gleichen Feministinnen und weichgespülten Mitläufer, die laut beanspruchen, daß Frauen mindestens genauso gut Kabarett, Schach oder Wissenschaft könnten wie Männer, werden übrigens nicht müde, von den größeren sozialen Kompetenzen der Frauen und ihrer höheren emotionalen Intelligenz zu schwärmen.

Sollen sie ruhig. Wir schwärmen dafür von der intellektuellen Brillanz der Männer und ihrem bissigen Humor.