Klassiker_*Innen

Valerie Solanas im „SCUM-Manifest“:

Wie die Menschen ein vorrangiges Lebensrecht gegenüber den Hunden haben, so haben die Frauen ein größeres Lebensrecht als die Männer. Die Vernichtung sämtlicher Männer ist daher eine gute und rechtliche Tat; eine Tat, die sich zum Wohl der Frauen und Segen aller auswirken würde.

 

Alice Schwarzer, lesbische Feministin, über das SCUM-Manifest in „So fing es an! Die neue Frauenbewegung“:

    „Das ist es wohl, was den Frauen, wie allen unterdrückten und gedemütigten Gruppen, am meisten ausgetrieben worden ist: der Mut zum Haß Was wäre eine Freiheitsbewegung ohne Haß?“

 

Simone de Beauvoir in „Krieg der Geschlechter“:

    Nein, wir wollen den Frauen gerade nicht die Wahl lassen zwischen Berufstätigkeit und Mutterdasein und zwar aus dem einfachen Grunde, weil zu viele Frauen sich für die Mutterschaft entscheiden würden.“

 

Sabina Riedl und Barbara Schweder in ihrem Buch
„Mimosen in Hosen. Eine Naturgeschichte des Mannes“:

Kein Wunder, dass sich die Natur für die Weibchen der Spezies mehr ins Zeug gelegt hat. Sie mussten zäher, widerstandsfähiger, einfühlsamer und sensibler sein als die Erzeuger ihrer Kinder. Männer waren, ebenso wie ihre Samenzellen, als billige, rasch austauschbare Massenware konzipiert, als Kanonenfutter oder menschliche Schilde bei gewalttätigen Auseinandersetzungen.

 

Luise F. Pusch, lesbische „Sprachfeministin“, auf ihrem Blog:

    Mit Männern, die sich nicht schämen angesichts der Verbrechen ihrer Geschlechtsgenossen und die nicht den Wunsch zeigen, aktiv etwas dagegen zu unternehmen, rede ich nach Möglichkeit nicht mehr. Es ist zu anstrengend. Sie gehören in dieselbe Sparte wie Neonazis, die die Verbrechen der Nazis leugnen oder schönreden: Verstockt, uneinsichtig, gewaltbereit. Kurz: gefährlich.

 

Waris Dirie in „Wüstenblume“:

Vielleicht sollten die Frauen den Männern die Eier abschneiden, damit auf der Erde wieder ein Paradies entstehen kann. Die Männer würden ruhiger werden und sensibler mit ihrer Umwelt umgehen. Ohne diesen ständigen Ausstoß von Testosteron gäbe es keinen Krieg, kein Töten, kein Rauben, keine Vergewaltigungen.

 

Sally Miller Gearhart, lesbische Schriftstellerin,
in ihrem Essay „The Future – if there is one – is Female“:

    Der Anteil der Männer muß auf ungefähr 10% der Menschheit reduziert und stabilisiert werden.

 

Alice Schwarzer, lesbische Feministin, in „So fing es an! Die neue Frauenbewegung“:

„Unser Feind ist meist nicht, wie im großen Krieg, der klar bestimmbare Fremde, sondern häufiger der eigene Mann: der Vater, Bruder, Geliebte, Sohn.“

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